Menschen im Wachkoma (apallisches Syndrom) befinden sich in einem Zustand minimalen Bewusstseins. Unsere Aufgabe ist es, Reize zu setzen und eine Umgebung zu schaffen, die Sicherheit und Entwicklung ermöglicht.
Ein Wachkoma ist meist die Folge einer schweren Schädigung des Großhirns. Wir betreuen Patienten nach folgenden Ereignissen:
In der Langzeitpflege (Phase F) nutzen wir spezialisierte Ansätze zur Förderung der Wahrnehmung:
Gezielte taktile, auditive und olfaktorische Reize (z.B. vertraute Düfte, Musik oder Berührung), um den Zugang zum Bewusstsein des Patienten zu finden.
Spezielle Lagerung und Bewegung zur Vermeidung von schmerzhaften Spastiken und Kontrakturen (Gelenkversteifungen).
Die Pflege umfasst zudem das Management der Sondenernährung (PEG), intensive Hautpflege zur Dekubitusprophylaxe und die Überwachung der Atemwege. Wir koordinieren ein Netzwerk aus Physiotherapeuten, Logopäden und Neurologen direkt bei Ihnen vor Ort.